Die Karnevalsgesellschaft "Blau-Wieße Essele"
Menden e.V. organisierte durch das Tour-Team
Jörg Bungartz, Horst Hojer, Raplph Marquis und
Uwe Staeck, eine Wochendreise v. 13.05.2005
bis 16.05.2005 nach München.
1. Tag
Gegen 06.00 Uhr starteten wir mit zwei Bussen
in Richtung München. In Medenbach besuchten
wir die Autobahn-Kapelle und gedachten dem
plötzlichen Tod unseres Vereinsgründers und
Senators Josef Bungartz. In diesen schweren
Stunden waren wir mit unseren Gedanken bei ihm
und seiner Familie, der unsere tiefempfundene
Anteilnahme gehörte. Nach der Ansprache von
Günter Boch und der Meditation durch Christel
Bücher endete der Besuch mit einem Gebet.
Danach wurde gefrühstückt und der Weg führte
weiter gen München. Gegen 13.30 Uhr erreichten
wir unser Hotel am Zielort und waren nur wenig
später in der Innenstadt unterwegs. Nach der
langen Busfahrt freute sich jeder darauf bei
schönstem Wetter die Stadt näher kennenzulernen.
Gegen 18.00 Uhr trafen wir uns zu einem zünftigen
Abendessen in den "Augustiner Großgaststätten"
Stachus-Nähe), Neuhauser Str. 27, 80331 München
(Tel: 089/23183-257). Bei einigen Bieren saßen
wir noch lange zusammen und hatten viel Spaß in
diesem Lokal. Auf dem Weg ins Hotel lernten
viele Mitglieder die hiesige Gastronomie mit
Hofbräu-Haus, Hard-Rock-Cafe, Paulander etc
noch näher kennen.
2. Tag
Der Morgen begann mit einem guten Frühstück und
anschließender Stadtrundfahrt. Hier wurde uns
Stadtgeschichte vermittelt und ein Besuch im
Schloß Nymphenburg durfte dabei natürlich nicht
fehlen. Im Anschluß daran ging es etwas außerhalb
zur Bundesgartenschau. Das sehr gute und heiße
Wetter brachte nicht nur volle Biergärten,
sondern einigen auch einen starken Sonnenbrand.
Seinen Geburtstag nahm unser Mitglied Siegried
Wagenknecht zum Anlass und schenkte einige Gläser
Sekt aus, um zum Dank auf dem Parkplatz die "volle
Gesangskraft" der Essele zu spüren: alle brachten
ihm ein lautes "Gebutstags-Ständchen." Zurück in
Münchens Stadtmitte, erlebten wir die
Meisterschaftsfeier das FC Bayern auf dem
Marienplatz. Einige Zeit mußten wir noch warten
und die Zeit mit Freibier auf dem Viktualienmarkt
verbringen, ehe der Auto-Korso aus dem Stadion auf
dem Marienplatz eintraf. Jeder Spieler hatte sein
eigenes Cabrio und die Menschenmenge jubelte dem
Deutschen Meister 2005 zu, der voller Stolz die
Meisterschaftsschale präsentierte (gerne hätten
wir sie mit nach Köln genommen - vielleicht später!)
Den weiteren Abend verbrachten wir dann auch in
Begleitung von Bayern-Fans in den Biergärten und
Gaststätten Münchens.
3. Tag
Am dritten Tag starteten wir vom Frühstück gestärkt
Richtung Starnberger und Ammersee. Bei schönstem
Wetter durften wir die wunderschöne Landschaft
geniessen. Am Ammersee hatte das Tour-Team das
Mittagessen organisiert. Anschließend teilte sich
die Gruppe und während sich einige Mitglieder nebst
Partnerinnen mit einem Führer in Richtung
Klosterhof Andechs (ca. 5 km Entfernung; ca
50 bayerische Höhenmeter?) auf machten, nahmen die
anderen an einer Schiffsrundfahrt auf dem Ammersee
teil. Sie wurden später mit dem Bus zum Klosterhof
gefahren, wo alle gemeinsam ein zünftiges Abendessen
einnahmen. Nach einiger Aufregung um ein Mitglied,
hervorgerufen durch einen Zuckerschock und anschließendem
kurzen Krankenhausaufenthalt, waren wir abends wieder
zusammen. Zwei Reiseleiter bekamen als Dank für die
besonders gute Stadt- und Seenführung jeweils einen
Orden überreicht. Hierbei haben wir das besondere
Interesse der Beiden getroffen: die Freude war
überschwenglich! Der letzte Abend in München wurde
von vielen Mitgliedern zwecks weiterer Erkundung
des Nachtlebens verwendet...
4. Tag
Nun hieß es Koffer packen und ab nach Hause. Doch
nicht ohne einen Zwischenstop in Rotenburg o.d.
Tauber zu machen. Hier fand an diesem Tage der
"historische Markt" statt. Viele Rittergruppen und
"alte Weiber" sowie einige Musik-Kapellen in ihren
prachtvollen Kostümen fanden wir in dieser reizvollen
mittelalterlichen Stadt vor. Einige Mitglieder
fanden eine "abgesperrte Straße". Ein Kanonier
warnte unsere Mitglieder, diese Straße weiterhin
zu begehen. Ein echter Karnevalist läßt sich
natürlich nicht einschüchtern und geht weiter...
plötzlich donnerte es in ganz Rotenburg, aus
allen Richtungen wurden die Geschütze aufgefahren
und die "fremden Karnevalisten" beschossen.
Nach diesem "Vorfall" verhielten sich einige
Karnevalisten vorsichtiger... Uschi Heinrichs
saß mit ihrem Ludwig und einigen Freunden in
lustiger Runde. Es kamen einige Ritter und Knappen
mit den Kriegern, sie hielten vor dem Tisch
von Uschi ein Palaver ab. Plötzlich, ohne
Vorankündigung, wurde Uschi aus der geselligen
Runde entführt und auf ein edles Pferd gesetzt.
Die Angst stand ihr sichtlich ins Gesicht
geschrieben, denn mit der Höhe des Pferdes konnte
man sich nur schwer anfreunden. Nach einigen
Protesten von Uschi wurde mit Ludwig verhandelt:
"Du bekommst Dein Weib wieder zurück, wenn Du
uns 10 Taler überreichst" - Ohne zu überlegen (?)
zahlte Luwig den Betrag, die Ritter bestellten
sofort Essen und Trinken in der Gaststätte!!
Danach bekam Ludwig sein W... wieder zurück.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben
sie noch heute. Im Anschluß an die mittelalterliche
Parade durch die Stadt verließen wir Rotenburg
o.d. Tauber und fuhren weiter Richtung Heimat.
Resüme:
Eine sehr schöne Wochenendreise, bestes Wetter,
Top-Laune, hervorragende Organisation und Durchführung
durch das Tour-Team - macht` weiter so... im
nächsten Jahr werden wir planmäßig eine Tagestour
durchführen!
Günter Boch
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